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TÜV Mobility Conference: Verkehrswende zwischen Autonomie und Datenschutz

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TÜV Mobility Conference: Verkehrswende zwischen Autonomie und Datenschutz

Am 03. und 04. März 2020 hatte der TÜV zum zweiten Mal nach Berlin eingeladen, um aktuelle Themen und Trends der Mobilität zu diskutieren. Im Fokus lag dabei die Sicherheit jedes einzelnen Verkehrsteilnehmers.

Einleitend wurde von Dr. Dirk Stenkamp, CEO TÜV NORD GROUP und Mitglied des VdTÜV-Präsidiums, konstatiert, dass wir uns aktuell an der Schwelle zur fünften industriellen Revolution befinden. Autonomes Fahren spiele dabei eine entscheidende Rolle und könne einen signifikanten Beitrag zur Vermeidung von Verkehrstoten leisten. Gleichzeitig wurde vor der Erwartung gewarnt, der Einsatz neuer Technologien würde Unfälle komplett verhindern. Die Vision Zero sei jedoch nach wie vor erklärtes Ziel.

Doch autonomes Fahren und die Digitalisierung des Verkehrs haben in der Bevölkerung keinen großen Rückhalt. Zu groß ist die Skepsis bezüglich der Verwendung gewonnener Daten. Der Spagat zwischen Innovation und Datenschutz muss jedoch geschafft werden, denn der Einsatz neuer Technologien ist unvermeidbar, um Klima- und Verkehrssicherheitsziele einzuhalten. So kündigte Dr. Michael Güntner, Staatssekretär im Bundesministerium für Verkehr und digitale Infrastruktur, an, dass noch vor der Sommerpause ein Gesetzesentwurf für die Nutzung autonomer Fahrzeuge vorgelegt werde.

Wie auch schon auf der Hauptstadtkonferenz Elektromobilität Mitte Februar, wurde auch auf der TÜV Mobility Conference betont, wie wichtig Mobilität für die Teilhabe eines jeden einzelnen sei. Zudem bestand Einigkeit darüber, dass der Schlüssel zu einer möglichst großen Partizipation an der Verkehrswende ein attraktives und multimodales Angebot sei. So verwundert es auch nicht, dass Uber sich gerade auf den Weg macht, intermodale Plattform zu werden und den ÖPNV zu integrieren.

Was machen wir als Elektrorollerhersteller auf einer solchen Veranstaltung? Wir sind in doppelter Funktion da: Zum einen sind wir natürlich auch alle selbst Verkehrsteilnehmer/innen – viele von uns auch als Elektrorollerfahrer/innen. Und damit repräsentieren wir zum anderen eben auch euch. Wir sprechen mit politischen Vertretern und Verbänden und rücken die private Nutzung von Elektrorollern als Baustein der multimodalen Mobilität ins Bewusstsein der Entscheider. Dabei ist aber wichtig, dass wir nicht gegen die anderen Verkehrsteilnehmer agieren, sondern einen ganzheitlichen Ansatz anstreben.

Der Raum ist insbesondere in den Städten begrenzt, nur durch einen rücksichtsvollen Umgang miteinander werden wir alle wohlbehalten ans Ziel kommen – neue Technologien können da unterstützen, Respekt haben müssen wir selbst. 

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