Dein Warenkorb
Alternative schließen Icon
✔ Testsieger Stiftung Warentest, ADAC, AUTO BILD u. a ✔ 2 Jahre Gewährleistung - inkl. Akku ✔ Testsieger Stiftung Warentest, ADAC, AUTO BILD u. a ✔ 2 Jahre Gewährleistung - inkl. Akku ✔ 6 Modelle mit Straßenzulassung ✔ Kostenlose Lieferung aller E-Scooter innerhalb DE

Änderungen Straßenverkehrsordnung 2020 – was ändert sich für E-Scooter-Fahrer?

Pfeil dünn links Icon Pfeil dünn rechts Icon
Änderungen Straßenverkehrsordnung 2020 – was ändert sich für E-Scooter-Fahrer?

Sicherer, klimafreundlicher und gerechter sollen die Änderungen der Straßenverkehrsordnung (StVO) den Verkehr in Deutschland laut Bundesverkehrsminister Andreas Scheuer, CSU, machen. Insbesondere Nutzer von Carsharing und Zweiradfahrer profitieren. Doch was bedeutet dies konkret für E-Scooter- Fahrer?

Die seit dem 28. April 2020 geltenden Änderungen der StVO geben ein wichtiges Signal: Der Verkehrsraum wird neu gedacht. Der Schutz von Zweiradfahrern wird ausgebaut, Carsharing-Fahrzeugen werden spezielle Parkplätze zugewiesen und der Bußgeldkatalog für das Falschparken wurde deutlich angehoben.

Besserer Schutz für Zweiradfahrer

Zu den beschlossenen Maßnahmen zum besseren Schutz von Zweiradfahrern und Fußgängern gehören der nun endlich definierte Mindestabstand, den PKW und LKW einhalten müssen, wenn sie diese Verkehrsteilnehmer überholen. Dieser wurde innerorts auf 1,5 m und außerorts auf 2 m festgelegt. Auch die Neuerung, dass Fahrzeuge mit einem Gewicht von 3,5 Tonnen innerorts nur noch mit Schrittgeschwindigkeit rechts abbiegen dürfen, soll zu mehr Sicherheit führen.

Viele Städte und Kommunen haben in den letzten Wochen bereits begonnen, die Zweiradinfrastruktur auszubauen. Die StVO sieht nun vor, dass sie unter erleichterten Voraussetzungen sogenannte Fahrradzonen, die ebenfalls mit E-Scootern genutzt werden können, einrichten können. In diesen darf der Radverkehr nicht gefährdet oder behindert werden, es gilt eine Höchstgeschwindigkeit von 30 km/h.

Verstöße werden auch für Zweiradfahrer teurer

Doch auch für Rad- und E-Scooter-Fahrer werden Verstöße gegen die StVO teurer. Wer den linken Radweg oder Seitenstreifen nutzt, muss mit einem Bußgeld von bis zu 100 € rechnen – dieses lag bisher bei maximal 25 €.

Kritik vom Bundesverband Elektrokleinstfahrzeuge

Die Maßnahmen zum besseren Schutz von Zweiradfahrern ist ein wichtiger Schritt in die richtige Richtung. Kritik kommt jedoch vom Bundesverband Elektrokleinstfahrzeuge Electric Empire. Lars Zemke, Vorstandsvorsitzender, bemängelt vor allem die nicht eindeutige Stellung von E-Scootern: „Die StVO-Novelle nennt E-Scooter in vielen Punkten in einem Atemzug mit Fahrrädern, in anderen ist alleine vom Fahrrad die Rede.“ So bleibe an vielen Stellen unklar, ob die Regelung für Fahrräder und E-Scooter oder nur für Fahrräder gelte. Dies sorgt für Unsicherheit bei vielen E-Scooter-Fahrern und zeigt weiterhin, dass diese Verkehrsform nach wie vor nicht komplett angekommen ist. „Insbesondere in der jetzigen Zeit, in der viele auf den eigenen E-Scooter umsteigen, ist das absolut nicht hilfreich und zeigt, wie wichtig unsere Arbeit auch für diese Fahrzeugklasse nach wie vor ist.“

Hinterlasse eine Nachricht

x

DE
DE